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Koalition bricht höchstwahrscheinlich ihr BAföG-Versprechen – Studierende werden erneut im Stich gelassen!

  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit


Berlin, 22. April 2026

Die Bundesregierung verfehlt wahrscheinlich erneut ihre eigenen sozialpolitischen Ziele,

diesmal auf dem Rücken der Studierenden. Entgegen den Vereinbarungen im

Koalitionsvertrag bleibt unklar, ob es zum Wintersemester eine BAföG-Novelle geben wird.


Dabei ist die Lage eindeutig: Im Koalitionsvertrag wurde festgehalten, dass die

Wohnkostenpauschale beim BAföG bis zum Wintersemester 2026/27 auf 440 Euro erhöht

werden soll.


Benno Heumann aus dem Vorstand der Juso-Hochschulgruppen erklärt hierzu: „Wer im

Koalitionsvertrag Verbesserungen ankündigt, muss diese auch umsetzen. Alles andere

untergräbt das Vertrauen in demokratische Institutionen.“


Cora Merzbach aus dem Vorstand von Campusgrün betont: „Die Lebensrealität von

Studierenden ist geprägt von steigenden Mieten, hohen Energiepreisen und wachsendem

finanziellem Druck. In seiner jetzigen Form ist das BAföG nicht existenzsichernd und verfehlt

damit seinen Zweck.“


Katharina Rummenhöller aus dem Vorstand des fzs ergänzt: „Viele Studierende warten

dringend auf Verbesserungen. Dass selbst die schon im Koalitionsvertrag zu kurz greifenden

Maßnahmen bislang nicht umgesetzt wurden, ist ein deutliches Armutszeugnis für die

Bundesregierung.“


Wir fordern, dass unsere Anliegen endlich ernstgenommen werden. Ein BAföG, das den

tatsächlichen Lebensrealitäten gerecht wird, ist zentral für Chancengerechtigkeit im

Bildungssystem. Wer es ernst meint mit sozialer- und Bildungsgerechtigkeit, darf

Studierende nicht länger vertrösten und politische Streitigkeiten nicht auf ihrem Rücken

austragen.


 
 
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