PM: Klimawandel

26.11.2007: Vor kurzem hat der Weltklimarat IPCC seinen neusten Sachstandsbericht verabschiedet. Darin wird erstmals und eindeutig dargelegt, dass der anthropogene Klimawandel wissenschaftlich bewiesen ist. Den Hochschulen kommt dabei beim Klimaschutz eine besondere Rolle zu

Vor kurzem hat der Weltklimarat IPCC seinen neusten Sachstandsbericht verabschiedet. Darin wird erstmals und eindeutig dargelegt, dass der anthropogene Klimawandel wissenschaftlich bewiesen ist. Die Zunahme extremer Wetterphänomene, der Anstieg des Meeresspiegels, die Auswirkungen auf Landwirtschaft und Biodiversität und nicht zuletzt die aufkommende Debatte um den sicherheitspolitischen Aspekt des Klimawandels machen vor allem eines deutlich: Angesichts der deutlichen Warnzeichen, sind alle Menschen, ob Regierung oder Bürger, angehalten, ihren Teil zum Klimaschutz beizutragen.

Den Hochschulen kommt hier eine besondere Rolle zu: Als intellektuelle Zentren unserer Gesellschaft und Stätten der Wissenschaft und des akademischen Geistes müssen sie in Sachen Klimaschutz beispielhaft voran gehen. Konkret bedeutet das: Eine moderne Hochschule sollte heutzutage über ein Energiesparkonzept und eine moderne, auf regenerativen Energien beruhende Energieversorgung verfügen. Auch vermeintlich kleinere Dinge, wie Bewegungsmelder und Zeitschaltungen auf Fluren und in Seminarräumen und Wassersparspülungen in den Toiletten, tragen ihren Teil zum Projekt Klimaschutz bei.

Die Hochschulen sollten überdies die sehr komplexen Folgen des globalen Klimawandels stärker in Forschung und Lehre behandeln.

Campusgrün Bayern fordert die Entscheidungsträger der bayrischen Hochschulen auf, ihre Vorbildrolle bewusst wahrzunehmen und sich für einen lokalen Klimaschutz einzusetzen

Vorstand, Campusgrün Bayern

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