PM: Bundesweit erster Landesverband grüner Hochschulgruppen gegründet

02.11.2007: Die grünen Studierenden aus Bayern werden künftig in der Hochschulpolitik des Bundeslandes deutlich zu hören sein - am letzten Oktoberwochenende gründeten sie Campusgrün Bayern.

Grüne Studierende werden künftig in der Hochschulpolitik Bayerns kräftig mitmischen: Am vergangenen Wochenende gründete sich in der Universitätsstadt Eichstätt "Campusgrün Bayern - Landesverband Grüner Hochschulgruppen". Aus sechs Unistädten Bayerns reisten Delegierte ins Altmühltal, um den neuen Verband aus der Taufe zu heben. In nächtlichen Sitzungen wurde eine gemeinsame Satzung erarbeitet und ein 6-köpfiger Vorstand gewählt. Nora Vierling aus Eichstätt und Ingo Henneberg aus Bamberg wurden zu gleichberechtigten Sprechern gewählt, Schatzmeister ist Michael Herbst von der Fachhochschule Landshut, Beisitzer sind Matthias Seibert aus Bayreuth, Nils Diedrich und Gerrit Kurtz aus Passau.

Inhaltlich stehen Themen wie die Stärkung der studentischen Mitbestimmung, Verbesserung der Lehre und Sensibilisierung für ökologische Themen im Mittelpunkt. "Hochschulen als intellektuelle Zentren der Gesellschaft können es sich angesichts der drohenden Klimakatastrophe nicht mehr länger leisten, Energie zu verschwenden und im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster hinaus zu heizen" bekräftigt Sprecherin Nora Vierling. "Wir wollen die bayrischen Hochschulen für Ökologie und Klimaschutz sensibilisieren." Besondere Aufmerksamkeit wird künftig dem Thema Solarenergie gewidmet - ein Prestigeprojekt grüner Vordenker. Sprecher Ingo Henneberg ergänzt: "Eine klimaneutrale Uni ist das langfristige Ziel verschiedener Solar-Initiativen in ganz Deutschland. Als Landesverband können wir eine wichtige Schnittstellenfunktion im Wissenstransfer wahrnehmen, damit nicht jede lokale grüne Hochschulgruppe bei Null anfangen muss!" Campusgrün Bayern ist der erste Landesverband grüner Hochschulgruppen und damit ein Pilotprojekt. Das Sprecher-Duo des Campusgrün-Bundesverbandes, Inga Müller und Tom Münster, freut sich: "Die Gründung von Landesverbänden ist notwendig und sinnvoll, um grüne Hochschulpolitik auch auf Landesebene besser zu verankern. Wir hoffen, dass grüne Hochschulgruppen anderer Bundesländer dem bayrischen Beispiel folgen werden!" Der neue Landesvorstand hat sich zum Ziel gesetzt, Ideen und Know how zu bündeln, besseren Kontakt zwischen den einzelnen grünen Hochschulgruppen vor Ort zu garantieren und Netzwerke zu bilden. Neben der grünen Partei wünscht sich Campusgrün Bayern v.a. Verbände, Gewerkschaften und andere Hochschulgruppen als Ansprech- und Kooperationspartner. Sprecher Ingo Henneberg fügt hinzu: "Viele Studierende sympathisieren mit grüner Politik." Diese potenziellen Unterstützerinnen und Unterstützer anzusprechen, ist ein weiteres wichtiges Vorhaben von Campusgrün Bayern, denn viele grüne Studis in den Unigremien bedeutet: eine buntere, bessere, attraktivere Hochschullandschaft in Bayern.

Vorstand Campusgrün Bayern

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