PM: Geplante Kürzung der Hochschulgelder

18.10.2010:
Zukunft kann man nicht einsparen
Zur geplanten Kürzungen der Hochschulgelder
Campusgrün Bayern fordert die schwarz- gelbe Landesregierung dazu auf, die voraussichtlich geplanten Kürzungen an Hochschulen nicht umzusetzen.

"Spätestens seit den Kürzungen der Finanzmittel 2006 sind viele Bayerische Universitäten schlecht ausgestattet. Eine weitere Verschlechterung der Lehre ist den Studierenden in Bayern nicht zumutbar. Es ist fraglich, ob nach weiteren Kürzungen noch gut an bayerischen Universitäten gelernt werden kann und ob das überhaupt noch attraktiv ist." so Sebastian Althoff, Sprecher von Campusgrün Bayern.

"Auch angesichts der doppelten Abiturjahrgänge wären Kürzungen eine Katastrophe. Um sich vernünftig auf den erhöhten Ansturm an Studierenden vorzubereiten, brauchen unsere Hochschulen mehr, und nicht weniger Mittel. Der Freistaat darf unsere Universitäten nicht wie bei der Umstellung auf die neuen Studiengänge Bachelor und Master hängenlassen, für deren Umsetzung es auch keine Gelder vom Freistaat gab." fügt Katharina Günther, Sprecherin von Campusgrün Bayern, hinzu.

Besorgt ist der Landesvorstand von Campusgrün Bayern über die Kürzungen im Hochschuletat auch deshalb, weil die Höhe der Studiengebühren nicht auf ewig gedeckelt sein wird. Sollten Universitäten durch weitere Kürzungen gezwungen werden, die fehlenden Mittel bei ihren Studierenden zu beschaffen und die Gebühren zu erhöhen, verstärkt dies die ohnehin bestehende soziale Selektion durch die Campusmaut. Verlieren werden durch eine Kürzung also die Studierenden: Entweder durch eine weitere Verschlechterung der Studienbedingungen, oder durch eine Erhöhung der für viele schwer zu bezahlenden Studiengebühren.

Vorstand Campusgrün Bayern

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