Willkommen bei Campusgrün Bayern!

dies ist die Homepage von Campusgrün Bayern, dem 2007 gegründeten bundesweit ersten Landesverband Grüner Hochschulgruppen.
Als solcher sind wir noch ein Stück näher an den Studierenden vor Ort und vernetzen die grünen Hochschulgruppen in Bayern. So ist es möglich, gemeinsame Aktionen zu starten und sich gegenseitig zu informieren und zu helfen. Neben der gemeinsamen inhaltlichen Arbeit, die es uns bereits ermöglichte unsere Standpunkte in einigen Positionspapieren festzuhalten, greifen wir den Gruppen also auch organisatorisch unter die Arme und sie selbst bringen sich aktiv in die Verbandsarbeit ein. Daneben stehen wir natürlich auch in engem Kontakt mit dem Bundesverband.
Viel Spaß beim Besuch unserer Seiten wünscht euch Campusgrün Bayern
PM: Ein Semester geht zu Ende - Campusgrün Bayern zieht Bilanz
10.02.2012: Das Wintersemester 2011 / 12 nähert sich dem Ende und offenbart einmal mehr, auf welchen Irrwegen sich die bayerische Hochschulpolitik der schwarz-gelben Landesregierung befindet: Maßlos überfüllte Seminare und Hörsäle, nicht genügend Wohnraum in den Hochschulstädten, ein krampfhaftes Festhalten an Studiengebühren und weitherhin keine angemessene studentische Mitbestimmung.Laura Gunesch, Sprecherin von Campusgrün Bayern, bemängelt allen voran die Kurzsichtigkeit in Bezug auf den doppelten Abiturjahrgang: "Es ist schockierend, wie unzureichend die bayerischen Hochschulen auf den doppelten Abiturjahrgang vorbereitet wurden. Zwar rühmt sich Minister Heubisch immer mit der Ausbauplanung für den doppelten Abiturjahrgang, aber diese ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, da das bayerische Hochschulsystem schon seit Jahren chronisch unterfinanziert ist. Zum Beispiel müssen in München Studierende der Volkswirtschaftslehre eine Mathematikvorlesung mit 1300 Kommilitoninnen und Kommilitonen besuchen. Um die Inhalte aus dieser Vorlesung überhaupt verinnerlichen zu können, ist es allerdings nötig diese in Übungen anzuwenden. Bei vier angebotenen Übungsgruppen mit jeweils über 300 Studierenden ist an eine auch nur annähernd individuelle Betreuung nicht zu denken. Auch an anderen Hochschulstandorten gibt es zahllose solcher Beispiele. An der Universität Erlangen bestehen Seminar in den Naturwissenschaften aus 90 Studierenden. Gerade in den Naturwissenschaften, wo es auch auf praktisches Know-How im Labor ankommt, ist dieser Zustand völlig untragbar." Doch auch gerade in finanzieller Hinsicht stehen Studierende in Bayern besonders schlecht da, kritisiert Fabian Konrad, Sprecher von Campusgrün Bayern: "In sämtlichen größeren Hochschulstädten ist es nahezu unmöglich bezahlbaren Wohnraum zu finden, da immer mehr Studierende in die Städte drängen. Von Seiten des Wissenschaftsministeriums wurde dieser Aspekt völlig verschlafen. Beispielsweise hätte man die Studentenwerke rechtzeitig mit Mittel ausstatten können, um temporären Wohnraum in Form von Wohnwürfeln zu schaffen. Jedoch ist nichts geschehen. Ebenso stellen die Studiengebühren für Studierende aus ärmeren Verhältnissen eine ernste Hürde dar. Anstatt dem Beispiel von anderen Bundesländern zu folgen und die Studiengebühren abzuschaffen, trägt Minister Heubisch die Campusmaut wie eine Monstranz vor sich her. Dabei können die zusätzlichen Mittel entweder nicht für sinnvolle Verbesserungen ausgegeben werden oder sie müssen Löcher stopfen, die nun schon seit Jahren klaffen. So sollten an der Universität Augsburg die angesammelten Mittel aus den Studiengebühren für ein Cafe auf dem Campus ausgegeben werden. An der Uni Würzburg sind bis heute bereits über 2 Millionen € in die Zentralverwaltung geflossen, um die Umstellung auf Bachelor und Master zu bewältigen. Herr Heubischmuss endlich erkennen, dass Bildung ein Grundrecht ist und somit Studiengebühren völlig fehl am Platz sind!" >> Kompletten Artikel lesen
PM: Campusgrün Bayern erhält Nachwuchs
31.01.2012: Seit Beginn des Wintersemesters 2011/12 gibt es auch an der Hochschule Ansbach eine Grüne Hochschulgruppe, die nun auch seit gestrigem Sonntag, den 29. Januar, Mitglied bei Campusgrün Bayern, und damit auch im Bundesverband Campusgrün ist.Laura Gunesch, die Sprecherin von Campusgrün Bayern, zeigt sich hierüber sehr erfreut: "Nachdem es bereits in den Universitätsstädten Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Eichstätt, Erlangen, München, Passau und Würzburg Grüne Hochschulgruppen gibt, hat sich nun in Ansbach die erste Grüne Hochschulgruppe an einem FH- Standort gegründet. Dies zeigt, dass sich Grüne Themen auch und allen voran unter Studierenden eine immer wichtigere Rolle spielen. Wir freuen uns, dass Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit nun auch an den Fachhochschulen zum Alltag gehören und damit ein Stück weiter sind, die Öffentlichkeit zu bekommen, die sie verdienen. Auch bei den Hochschulwahlen der letzten Jahre, wo beispielsweise die GHGs in Passau oder Würzburg über 40 % bzw. 50 % der abgegebenen Stimmen erzielt hatten, setzt sich dieser Trend immer weiter fort. Dies ist natürlich nur durch engagierte Leute vor Ort möglich, wie zum Beispiel Linda Lorenz in Ansbach." Die Gründerin der Hochschulgruppe in Ansbach, Linda Lorenz, zeigt sich erfreut über die Aufnahme: "Wir möchten in Zukunft Veränderungen anstoßen, damit auch kleine Hochschulen in Bayern neben den großen Universitäten eine Stimme erhalten. Zum Beispiel beim Thema Mobilität, dass besonders in kleineren Städten eine große Rolle spielt." Fabian Konrad, Sprecher von Campusgrün Bayern ergänzt: "Die Neugründung in Ansbach hat Signalwirkung für die weißen Flecken in der bayerischen Hochschullandschaft. Wir wollen auch noch weitere Studierende in Bayern dabei unterstützen, an ihren Hochschulen aktiv zu werden und sind guter Dinge, dass wir dazu noch Gelegenheit bekommen." Campusgrün Bayern wünscht der Ansbacher GHG viel Erfolg und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten Jahren. Für Rückfragen steht Ihnen Fabian Konrad (01 76 / 616 594 75) zur Verfügung. >> Kompletten Artikel lesen
PM: Verschwendung von Studiengebühren in Bayern erreicht neuen Höhepunkt
31.12.2011: Unter dem Titel "Prisma - Kultur. Begegnung. Vielfalt" soll auf dem Campus der Augsburger Universität ein Café zur kulturellen Begegnung für Studierende entstehen. Für die Finanzierung dieses 800 m² großen Baus war angedacht 4 Mio. € aus Studiengebühren zu verwenden.Die letzte Entscheidung hierüber fand am 7. Dezember bei einer Studentischen Vollversammlung statt. >> Kompletten Artikel lesen
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