Unvereinbarkeit mit Burschenschaften

13.04.2014: Beschluss zur Prüfung durch den BuVo durch die 29. BMV in Göttingen.

Die Mitgliedsgruppen entscheiden autonom über die Delegationen zur Mitgliederversammlung. Dabei gilt es jedoch die in der Präambel zur Satzung von Campusgrün aufgeführten Grundsätze, insbesondere die Verpflichtung zum Feminismus und der Geschlechtergerechtigkeit zu beachten. Campusgrün versteht sich als offener Verband, in dem niemand aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder anderen willkürlichen Merkmalen ausgeschlossen wird. Ein gerechtes und gleiches Mitwirken an Mitgliederversammlungen kann nur stattfinden, wenn die Mitgliederversammlungen niemanden Raum und Bühne bietet, der andere Menschen ausgrenzen will oder dies durch sein Handeln und seine Mitgliedschaft in Organisationen dauerhaft und strukturell tut.

Daher lehnen wir die Teilnahme von Delegierten, Teilnehmer*innen und Referent*innen, die Mitglieder in Burschenschaften oder Korporationen mit männerbündischem Grundverständnis sind - insbesondere solchen, die zur Deutschen Burschenschaft oder zum Coburger Convent gehören - an unseren Mitgliederversammlungen, Sitzungen des Bundesvorstand, des erweiterten Bundesvorstandes und weiteren Veranstaltungen ab.

Der Bundesvorstand wird damit beauftragt in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und Mitgliedsgruppen eine Satzungsänderung zur Unvereinbarkeit von Campusgrün mit Burschenschaften für die nächste Mitgliederversammlung zu erarbeiten.