Campusgrün Baden-Württemberg wählt neuen Landesvorstand

15.11.2010: Auf der Mitgliederversammlung der grünen Hochschulgruppen Baden-Württemberg vom 12. bis 14. November 2010 in Heidelberg wurde ein neuer Landesvorstand gewählt.

Ein Jahr nach der Gründung von Campusgrün Baden-Württemberg fand die zweite reguläre Mitgliederversammlung an der Universität Heidelberg statt. Im Laufe der dreitägigen Versammlung wurde der alte Landesvorstand entlastet, ein neuer gewählt, hochschulpolitische Seminare gehalten und ausgiebig debattiert.

In zwei Workshops, unter anderem mit VertreterInnen des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren (ABS), diskutierten die TeilnehmerInnen aus ganz Baden-Württemberg über das Für und Wider von Studiengebühren und demokratiepädagogische Konzepte.

Neben der inhaltlichen Beschäftigung mit Hochschulpolitik wurde der alte Vorstand nach seiner einjährigen Amtszeit entlastet. Der Gründungsvorstand kann zufrieden auf das erste Jahr Arbeit zurückschauen: Die Teilnahme an Tagungen und Podiumsdiskussionen, Erarbeitung von Positionspapieren und vor allem die Vernetzung der Mitgliedsgruppen wurden von der Mitgliederversammlung mit einer Vorstandsentlastung ohne Gegenstimmen belohnt.

Höhepunkt der Mitgliederversammlung war die Aufnahme der grünen Hochschulgruppen Hohenheim und Friedrichshafen. Damit zählt der Landesverband nun sieben Mitglieder.

Als letzer Programmpunkt am Samstag stand die Wahl des neuen Vorstandes an. Bis spät in Nacht dauerte die Vorstellung der KandidatInnen, die sich den Fragen der anderen Mitglieder stellen mussten.

Zum Sprecher wurde Philipp Bläß (Konstanz) gewählt, Schatzmeister wurde Gunther Schenk (Tübingen). Als BeisitzerInnen wurden gewählt: Nina Hillekum (Friedrichshafen), Till Bergmann (Heidelberg), Arabella Liehr (Heidelberg), Christan Zimmermann (Karlsruhe) und Benedict Mette (Heidelberg).

Der neue Sprecher von Campusgrün Baden-Württemberg, Philipp Bläß: "Die Mitgliederversammlung hat uns viele Aufgaben und Anregungen für unsere Arbeit mitgegeben. In der Tat liegt eine Menge Arbeit vor uns. Noch immer zeichnen sich die Hochschulen im Land vor allem durch soziale Ungerechtigkeit aus. Studiengebühren und fehlende studentische Mitbestimmung grenzen aus. Die Landesregierung hat hier eindeutig Nachholbedarf."