Grüne Hochschulgruppen legen Transparenz-Standards für AStA-Finanzen fest

28.11.2004: Für den Umgang mit dem Geld Studierender setzen die Grünen Hochschulgruppen Mindeststandards. Die Bundesversammlung forderte außerdem mehr Lehrevaluation und wählte Jennifer Jaros in den Bundesvorstand nach.

Nach mehr oder weniger berechtigter Kritik in einigen Skandalartikeln über den Umgang von ASten (Allgemeine Studierenden Ausschüsse) mit dem Geld aus den Beiträgen Studierenden haben am 28. November in Mainz die Grünen Hochschulgruppen auf der 10. Bundesversammlung beschlossen, dass die Kontrolle durch das Studierendenparlament (StuPa) und interessierte Studierende gestärkt werden soll. Die VertreterInnen von Grünen Hochschulgruppen aus ganz Deutschland haben dazu einen 12-Punkte-Katalog beschlossen.

Mehr Qualität durch Lehrevaluation

In einem weiteren Beschluss fordern die Grünen Hochschulgruppen mehr Evaluation von Lehrveranstaltungen und ganzen Lehrbereichen. Das Hochschulgrupppenbündnis sieht darin an Stelle der auch diskutierten Studiengebühren das bessere Mittel für qualitativere Lehre, für weniger unnötige Langzeitstudien und gegen hohe Abbrecherzahlen. "Mehr Diagnosefähigkeit seitens der Dozenten" forderte Dr. Uwe Schmidt vom Evaluationszentrum der Uni Mainz. Neben ihm referierte auch Kai Wilken von der Physik-Fachschaft der Uni Hamburg über Erfahrungen mit Lehrevaluation.

Jennifer Jaros

Eine Fotogalerie des Bundesversammlung ist online.

Nachwahl in den Bundesvorstand

Schließlich wählten die Hochschulgruppen Jennifer Jaros aus der Grünen Hochschulgruppe Bochum auf einen freien BeisitzerInnenplatz im jetzt sechs-köpfigen Bundesvorstand.