Wiener Akamikerball: Keine Akzeptanz für Tanz der Rechten!

01.02.2015: Am 31.01.15 fand in Wien zum wiederholten Male der Akademikerball statt, der in erster Linie der Vernetzung verschiedener rechter Strukturen aus ganz Europa dient. Parallel fand eine Gegendemonstration statt, an der sich auch Campusgrün beteiligte.

"Wir können nicht akzeptieren, dass durch die rechte Partei FPÖ verschiedene rechte Gruppierungen die Möglichkeit bekommen, in der Wiener Hofburg das Tanzbein zu schwingen. Deshalb solidarisieren wir uns mit den Protesten, die ein starkes Zeichen gegen Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Islamophobie, Sexismus, Homo- und Trans*phobie sowie andere gruppenbezogene Diskriminierungen setzen. Das Publikum des Akademikerballs besteht auch zu einem großen Teil aus Burschenschaften und Verbindungen, die wir aufgrund ihres rechten Gedankenguts ablehnen. Wir stellen uns klar gegen solches Gedankengut, das sich sowohl auf den Straßen in Form von PEGIDA und verschiedenen Ablegern, als auch in Wien in Form einer Tanzgesellschaft manifestiert. Die Proteste in Wien richten sich außerdem gegen die unverhältnismäßigen Ausschreitungen und die Eskalationsstrategie der Wiener Polizei gegen Gegendemonstrant*innen in der Vergangenheit, die ihren Höhepunkt in der Verhaftung und dem anschließenden Prozess gegen Josef S. fanden. Wir von Campusgrün sagen: Antifaschismus ist keine Straftat, sondern eine Pflicht!