GAL Hamburg muss weiter gegen Studiengebühren kämpfen

07.04.2008: Campusgrün – Das Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen kritisiert den Studiengebührenkompromiss in Hamburg.

"Unsere Forderung liegt weiterhin in einem gebührenfreien Studium für alle Bevölkerungsgruppen", erklärt Inga Müller, Sprecherin von Campusgrün. "Auch nachgelagerte Studiengebühren stellen eine Zugangsbarriere dar, die wir uns in unserem Bildungssystem nicht leisten können. Die GAL Hamburg fordern wir auf sich weiter für ein gebührenfreies Studium einzusetzen und in dieser Frage nicht die Hände in den Schoß zu legen."

Unter einer schwarz-grünen Landesregierung sollen Hamburger Studierende die Studiengebühren künftig erst nach Studiumsabschluss zahlen. Ab einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro soll rückwirkend ein Betrag von 375 Euro pro Semester gezahlt werden. Campusgrün betont, dass diese Summe aber weder die Probleme an Hamburgs Hochschulen noch die geforderten Mobilitätshindernisse beseitigen wird.

Nur ein grundsätzlich gebührenfreies Studium Deutschlandweit wird den Wissensstandort Deutschland stärken und die dringend benötigten Akademiker hervorbringen.