Campusgrün verurteilt Vorgehen der türkischen Polizei auf der Istanbul-Pride aufs Schärfste

27.06.2016: Auf der gestrigen Istanbul-Pride wurden zahlreiche Aktivist*innen, darunter auch Grüne Politiker*innen aus Deutschland, festgenommen. Campusgrün zeigt sich entsetzt über die staatliche Gewaltausübung durch die Polizei, welche die Demonstration für gleiche Rechte in einer bunten, toleranten Welt verhindern sollen.

"Wir stellen uns gegen die Menschenrechtsverletzungen durch die türkische Regierung. Statt Menschen, welche im Alltag unter Diskriminierung leiden, in ihrem selbstbewussten Auftreten für eine offene Gesellschaft zu unterstützen, raubt man ihnen gezielt die Freiheit. Sie werden mundtot und unsichtbar gemacht - das Gegenteil sollte aber der Fall sein!", so Andreas Ewald, Sprecher von Sprecher von Campusgrün.

Der Campusgrün-Bundesvorstand solidarisiert sich an dieser Stelle ausdrücklich mit der türkischen LGBTIQ*-Szene und fordert die deutsche Bundesregierung, insbesondere Frau Merkel, dazu auf, die Vorkommnisse zu verurteilen und Konsequenzen zu ziehen.

"Die Entwicklungen in der Türkei, insbesondere für diskriminierte Bevölkerungsgruppen und politische Minderheiten, ist besorgniserregend. In diesen Tagen ist es umso wichtiger, dass wir weltweit Zeichen für eine tolerante, vielfältige Gesellschaft setzen und damit zeigen, dass wir uns von polizeilichen Repressionen nicht unterkriegen lassen. Unser Kampf hat gerade erst begonnen!", so Madelaine Stahl, Sprecherin von Campusgrün.