Stoppt den Castor! Atommüll auf ewigen Reisen

05.11.2010: Atomkraft hat keine Zukunft! Das Klimaschutzargument der Atomlobby kann das stets vorhandene immense Risiko, die enorme Umweltbelastung, das ungelöste Lagerproblem des strahlenden Atommülls und dessen unabsehbare Folgen nicht aufwiegen. Nur erneuerbare Energien können langfristig Klima und Umwelt schützen.

Gorleben 05.06.2010

"Wir fordern, dass es eine objektive Untersuchung für Endlagerstandorte in ganz Deutschland gibt! Die intransparente und offensichtliche schwarz-gelbe Kungelei der Bundesregierung mit der Atomlobby ist nicht zu tolerieren", meint Lia Strenge, Mitglied im Campusgrün Bundesvorstand.

Das Problem der Unmengen an Atom-Müll hat sich ergeben, da früher nicht dem Aufschrei der Anti-Atom-Bewegung gefolgt und viel zu spät in eine nachhaltige Energieversorgung investiert wurde. Nun ist der gefährliche Müll nirgendwo auf Dauer sicher und akzeptiert unterzubringen - und dennoch soll es immer mehr werden!? "Wären die Atomkraftbefürworter wie die Ministerpräsidenten Bayerns und Baden-Württembergs glücklich mit einem Endlager in ihrem Garten?", fragt aus diesem Grund Patrick Luzina, Sprecher des Campusgrün Bundesvorstandes. Andreas Unger, Bundesschatzmeister von Campusgrün, antwortet darauf mit einem klaren Nein: "Der aufgekündigte Atom-Konsens gefährdet den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und stellt damit auch ein öko- nomisches Risiko für den Wirtschaftsstandort Deutschland dar, der bereits heute zehnmal mehr Menschen in Lohn und Brot bringt als die Atomwirtschaft."

Campusgrün ruft daher zu einer aktiven Beteiligung an den zahlreichen Aktionen der Anti-Atom-Bewegung auf, insbesondere zur Großdemonstration in Dannenberg am 6. November 2010. Castorblockaden zielen nicht auf materiellen Schaden ab, sie sind ein öffentlicher Kommunikationsakt und ein Signal an die Ignoranz der Bundesregierung. Auf ins Wendland!

Mit der Bitte um Veröffentlichung. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Campusgrün
Bundesvorstand

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