Studienfinanzierung für ausländische Studierende ermöglichen

01.04.2012: beschlossen auf der 25. Mitgliederversammlung des Campusgrün-Bundesverbands am 31. März 2012 in Halle (Westfalen)/Hesseln

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es zahlreiche Studierende, die keinen EU-Pass oder den Pass eines assoziierten Landes besitzen oder staatenlos sind. Diesen Studierenden ist es nicht erlaubt, mehr als 90 Tage im Jahr zu arbeiten. Daher sind sie auf Transferleistungen angewiesen. Häufig kommen die Transferleistungen aus den Herkunftsländern.

In Krisensituationen wie 2011 in Libyen und 2012 in Syrien sind Transferleistungen oft nicht möglich. Dies führt beispielsweise zur Nichtzahlung von Krankenkassenbeiträgen, damit zur Exmatrikulation und in Folge dessen zum Verlust der Aufenthaltsgenehmigung.

Daher fordert der Campusgrün Bundesverband, die Beschränkungen der maximalen Arbeitstage aufzuheben. Um die derzeitigen Probleme zu lösen, fordern wir einen bundesweiten Fördertopf vergleichbar zum BAFöG, der Darlehen zur Verfügung stellen kann, um kurzfristig und unbürokratisch Abhilfe zu schaffen.

Nachrichten