Grüne Hochschulgruppe wirbt für solare Zukunft an der Europa-Universität Viadrina

15.05.2005: Mit 50.000 € aus den Mitteln der Studierendenschaft und weiteren Mitteln, die bei Studierenden und Mitarbeitern der Uni eingeworben werden sollen, soll eine Solaranlage auf dem Audimaxgebäude errichtet werden. Der Flyer ist hier zu finden.

Grüne Hochschulgruppe wirbt für solare Zukunft an der  Europa-Universität Viadrina

In der nächsten Woche, vom 23. – 26. Mai, findet an der Europa-Universität Viadrina ein studentisches Referendum im Rahmen der Kampagne "Wanted: Visionäre" statt.

In den letzten Jahren haben sich im Haushalt der Studierendenschaft der Europa-Universität Viadrina Rücklagen von 200.000 € gebildet, die jetzt für studentische Projekte an der Universität genutzt werden sollen. Das Studierendenparlament hat im Rahmen der Aktion "Wanted: Visionäre" die Studierenden aufgefordert, Projektvorschläge einzureichen. In dem Referendum sind die Studierenden aufgerufen, darüber zu entscheiden, welche der fünf Projekte, die zur Wahl stehen, gefördert werden sollen.

Die Grüne Hochschulgruppe/ Grupa Akademicka Zielonych an der Europa-Universität beteiligt sich am Referendum mit einem eigenen Vorschlag: Mit 50.000 € aus den Mitteln der Studierendenschaft und weiteren Mitteln, die bei Studierenden und Mitarbeitern der Uni eingeworben werden sollen, soll eine Solaranlage auf dem Audimaxgebäude errichtet werden. So kann vor Ort umweltfreundlich Strom erzeugt werden und gleichzeitig ein positives Zukunftssignal für Universität und Stadt gesetzt werden. "Erneuerbare Energien sind die Energien der Zukunft und die Alternative zu Strom aus Kohle oder Atom. Wir wollen mit dieser Solaranlage ein Zukunftssignal für Frankfurt (Oder), andere Universitäten und die Region setzen. Uns ist es nicht egal, woher der Strom kommt, den wir verbrauchen," fasst Katharina Krüth, Mitglied des Studierendenparlamentes für die Grüne Hochschulgruppe die Motivation der Antragsteller zusammen. Henriette Horni, ebenfalls grünes Mitglied des Studierendenparlamentes, ergänzt: "Eine solche Anlage ist natürlich auch positiv für das Image der Universität. Es würde deutlich zeigen, dass Studierende und Universität ihre Zukunftsverantwortung in allen Bereichen wahrnehmen."

Dass sich trotz der notwendigen Investitionen eine Solaranlage rechnet, zeigen viele Beispiele. Durch das Erneuerbare Energien Gesetz sind für 20 Jahre Einnahmen aus der Stromerzeugung gesichert. Nach ca. 12-13 Jahren kann sich die Anlage so vollständig refinanzieren. Mit der von uns geplanten Solaranlage könnte soviel Strom erzeugt werden, wie durchschnittlich drei 4-Personenhaushalte pro Jahr verbrauchen. Damit würden gleichzeitig ca. 6.500 kg Kohlendioxid (CO2), dem größten Klimaschädling, eingespart. Eine Schautafel am Gebäude soll die Menge des erzeugten Stroms zusammen mit Angaben zum aktuellen Energieverbrauch der Universität und dem dadurch eingesparten CO2-Ausstoß anzeigen.

Für weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Infos über die Aktion "Wanted: Visionäre" auf www.stupa.euv-ffo.de/wanted Bis zum 24. Mai stellt die Grüne Hochschulgruppe das Projekt mittags im Foyer des Gräfin-Dönhoff-Gebäudes vor.

Zugehörige Dateien:
FlyerSolar_End.pdfDownload (203 kb)