"Grüne Alternativen" auf dem Campusfest

07.07.2007: Auf dem Campusfest 2007 hat sich die Grüne Hochschulgruppe mit einem Stand beteiligt und ihr Anliegen nach "grünen Alternativen" in die Öffentlichkeit getragen. Dabei wurden Bio-Biere ausgeschenkt und Öko-Äpfel verteilt.

Campusfest 2007 in Bochum

"Damit der Sommer grün bleibt" lautete der Titel der ersten Ausgabe des neuen Infomediums "Sonnenseiten". In Zukunft soll das Format mehrmals im Jahr erscheinen und einen Überblick über die "grün-alternativen" Seiten der Ruhr-Uni liefern.

Dabei sollen aber nicht nur die Sonnenseiten in den Fokus gerückt werden, sondern auch eine kritische Beleuchtung der Schattenseiten stattfinden.

Nullemissionen-Uni

Wie schon Anfang des Jahres in einem offenen Brief an den Rektor der Ruhr-Uni vorgeschlagen, verfolgen wir weiterhin das Ziel einer Nullemissionen-Uni. Ziel dabei ist neben der massiven Einsparung von umweltzerstörenden Emissionen auch, die Energieversorgung der Ruhr-Uni unabhängig zu gestalten und somit ein enormes finanzielles Einsparpotential zu erreichen.

"Another World is possible" - Die RUB in der globalen Welt
Was Globalisierung und G8 eigentlich mit der Ruhr-Uni zu tun?! Auch an der Uni erleben wir täglich die Folgen der Globalisierung.

Wettbewerb der Hochschulen
Das Wort Wettbewerb, das besonders im Rahmen des Bologna-Prozesses immer wieder genannt wird, beinhaltet immer gewinnen und verlieren. Dabei produziert das jetzige Bildungssystem ohnehin schon genug VerliererInnen. Der verschärfte Wettbewerb in der europäischen und nicht zuletzt globalen Hochschullandschaft, wird zu einem weiteren Anwachsen der Masse an BildungsverliererInnen führen.

Alternative Getränkeangebote
Mit fairgehandeltem Kaffee hat das AKAFOE schon vor einigen Jahren einen ersten positiven Schritt in die richtige Richtung getan. Aber noch immer beschränkt sich das weitergehende Getränkeangebot zum Großteil auf Produkte des Coca-Cola Konzerns, der nachweislich die Bauern in den Entwicklungsländern ausbeutet und seinen eigenen Mitarbeitern die Mitgliedschaft in Gewerkschaften untersagt.

Globale Bildungsgerechtigkeit
Das größte Opfer der Studiengebühren sind die ausländischen Studis an der RUB, von denen viele ihr Studium in Deutschland aufgeben mussten. Grund dafür ist eine Richtlinie, nach der nicht EU-AusländerInnen zu Anfang jeden monats 600€ auf ihrem Konto vorweisen müssen um nicht abgeschoben zu werden. Damit verfällt gleichzeit ihre Möglichkeit als Härtefall anerkannt zu werden und sie müssen daher den vollen Studienbeitrag von 500€ zahlen. Haken an der Sache: als nicht EU-Bürger darf man in Deutschland nur 90 Tage im Jahr arbeiten.

Zugehörige Dateien:
Das Campusspezial der "Sonnenseiten" aus Bochum als pdf zum DownloadDownload (881 kb)