Paula Voigt

Mitglied im Bundesvorstand von April 2011 bis September 2012

Paula

Seit 2008 mache ich einen Bachelor in Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin und ich bin für ein Comeback des Gemüsebaus in der Stadt. Ich möchte Stadt und Umland zusammen denken, damit nicht bald alle Kinder Lila Kühe malen oder "iiiih!" zu Kohl und Spinat sagen.

Mir sind strenge soziale und ökologische Forderungen ebenso wichtig wie gute Kompromisse in der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Interessengruppen an der Uni; Wo ein Konsens heute unmöglich scheint, möchte ich trotzdem nicht auf Kooperation verzichten. Mich interessiert nicht Parteipolitik, die Engagierte in Schubladen steckt und in Lager unterscheidet, statt gemeinschaftliches Bewusstsein für gemeinsam vereinbarte Ziele zu nutzen.

Solidarisches Denken ist mir wichtig, um z.B. über folgende Themen zu verhandeln: Konsum an einzelnen Bildungseinrichtungen, offene Lehrformen vs. Exklusivität im Hochschulwesen oder die individuelle Mobilität der Lehrbeauftragten, Mitarbeiter_innen und Studierenden. Evaluierungen sollten mit mehr Zeit durchgeführt werden: Oft kommt die direkte persönliche Rückkopplung zwischen Studierenden und Lehrenden zu kurz und wird durch standardisierte Verfahren ersetzt. Meine Frage: Wozu studieren, wenn aus uns nicht solidarische und selbstmotiviert-glückliche Leute werden?

Ich finde es wichtig, Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung an Hochschulen sozial und transportminimiert zu organisieren; Hochschulen können in ihrer Region zum Vorbild für verantwortungsvollen Umgang mit Nahrungsmitteln werden.

Ich mag Campusgrün, weil es unabhängige Campus-Aktionen bündeln und die grünen Einfälle unkompliziert auf (s)einen Nenner bringen kann.

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