Schwarz-grün in Hamburg: Nur mit vernünftiger Hochschulpolitik!

27.02.2008: Zu den laufenden Diskussionen um eine schwarz-grüne Koalition in Hamburg erklärt Campusgrün - Das Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen:

Die VertreterInnen der GAL in Hamburg haben in ihren ersten Reaktionen sehr klug reagiert. Sie haben betont, dass die Bildung einer schwarz-grünen Koalition in Hamburg von dem inhaltlichen Entgegenkommen der CDU abhängt. Campusgrün betont, dass dies auch für den Bereich der Hochschulpolitik gelten muss. Für Noch-Wissenschaftssenators Dräger, dem politisch in den letzten Jahren nicht mehr als eine "Rolle rückwärts" zurück in die 50er Jahre eingefallen ist, gibt es in der neuen Bürgerschaft keine Mehrheit mehr.

"Eine schwarz-grüne Koalition sollte nicht nur von der Elbvertiefung abhängen, sondern ebenfalls von der Bereitschaft der CDU, die sozial ungerechten Studiengebühren wieder abzuschaffen." fordert Inga Müller, Sprecherin von Campusgrün. Tom Münster, ebenfalls Sprecher, ergänzt: "Es ist unerträglich, dass die wichtigsten Entscheidungen an Hamburgs Hochschulen unter Ausschluss von Öffentlichkeit oder Studierenden von einer Handvoll sogenannter ExpertInnen und wenigen ProfessorInnen getroffen werden. Der Hochschulrat ist undemokratisch und gehört abgeschafft! Hochschulangehörige können besser über die Zukunft ihrer Hochschule entscheiden als Sparkassendirektoren."

Von der GAL erwartet Campusgrün, bei Verhandlungen mit der CDU hinter diesen Forderungen aus ihrem eigenen Wahlprogramm nicht zurückzubleiben.

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