"BAföG-Reform kann nicht weiter warten!"

28.05.2014: Campusgrün begrüßt die heute bekannt gewordene Vereinbarung, dass der Bund sich in Zukunft stärker an der Hochschulfinanzierung beteiligen wird. Dies ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Allerdings reicht dies bei Weitem nicht aus, um die drängenden Probleme im Hochschulbereich zu lösen. Die Verzögerung der BAFöG-Reform kritisiert Campusgrün.

"Wir freuen uns, dass der Bund sich durch die Übernahme der BAföG-Kosten ab 2015 zumindest einem Teil seiner Veranwortung für die Hochschulfinanzierung stellt.", erläutert Ricarda Lang, Bundessprecherin von Campusgrün. "Es ist für uns jedoch ein Skandal, dass die BAföG-Reform trotzdem auf das Wintersemester 2017/2016 hinausgeschoben wird. Schon jetzt entspricht das BAföG nicht mehr den realen Lebensverhältnissen der Studierenden. Für viele ist das Studium finanziell trotz BAföG nicht möglich. Deshalb kann eine Reform nicht weiter warten!"

"Außerdem muss sichergestellt werden, dass die freiwerdenden 1,17 Milliarden für die Länder im Bildungsbereich bleiben und für die mangelnde Grundfinanzierung der Hochschulen ausgegeben werden.", betont Philipp Bläß, Bundessprecher von Campusgrün. "Diese freiwerdenden Gelder sind im Vergleich zu der kaum tragbaren Unterfinanzierung unserer Hochschulen jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, und reichen nicht um bestehende Probleme wie marode Hörsäle oder prekäre Arbeitsverhältnisse zu beheben. Deshalb muss das Kooperationsverbot nicht nur, wie nun vorgesehen reformiert, sondern für den gesamten Bildungsbereich abgeschafft werden."

Kontaktdaten:

Ricarda Lang,
Bundessprecherin von Campusgrün
Email: ricarda.lang@campusgruen.de
Telefon: 015788609103

Philipp Bläß,
Bundessprecher von Campusgrün
Email: philipp.blaess@campusgruen.de
Tel.: 0176 21890935

Anne Ramstorf,
Pressekoordinatorin
Email: anne.ramstorf@campusgruen.de

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