Mietwahnsinn beenden - Campusgrün ruft zum Protest gegen hohe Mieten auf

23.10.2013: Vom 4.-8. November finden dezentrale Aktionstage des Bündnisses "Studis gegen Wohnungsnot" statt, in dem Campusgrün Mitglied ist.

Vom 4.-8. November finden dezentrale Aktionstage des Bündnisses "Studis gegen Wohnungsnot" statt, in dem Campusgrün Mitglied ist. Campusgrün- Bundesverband grün-alternativer Hochschulgruppen ist der Dachverband grüner und grün-naher Gruppen an Hochschulen und Hochschulstandorten in Deutschland. Der Verband ruft dazu auf, sich zu versammeln, kreative Aktionen zu starten und gegen die Mietexplosionen und soziale Verdrängung auf die Straße zu gehen.

Dazu erklärt Ben Seel, Projektkoordinator im Bundesvorstand vom Campusgrün: "Zum neuen Wintersemester sind die Mieten noch stärker explodiert als in den Vorjahren. Mietsteigerungen von 12% bei Studierenden gegenüber dem Vorjahr wie in Frankfurt, 6 % in München oder 21,7% in Gießen sind nicht hinnehmbar. Von Seiten des Bundes und vieler Länder wurde auch viel zu wenig getan, um beim Wohnraum auf die doppelten Abiturjahrgänge zu reagieren. Es muss unbedingt ein Sofortprogramm für 25.000 Wohnraumplätze geben!"

Anne Ramstorf, Pressekoordinatorin im Bundesvorstand, ergänzt: "Studierenden ohne reiche Eltern wird so ein Studium verwehrt. Wer neben dem Studium 30 Stunden die Woche arbeiten muss, um eine Wohnung zu zahlen, kann nicht sinnvoll studieren. Das Wohngeld im BAFöG-Satz muss als Sofortmaßnahme an die gestiegenen Mieten angepasst werden. Langfristig muss das gesamte BAFöG auf eine neue Grundlage gestellt und der Mietwahnsinn beendet werden."

Philipp Bläß, Bundessprecher von Campusgrün, fügt abschließend hinzu: "Mietexplosionen in Großstädten sind kein Problem nur für Studierende - ganze Lebensräume und Viertel werden durch Immobilienprojekte zerstört, Menschen durch steigende Mieten aus ihren Wohnungen geworfen. Deshalb fordern wir politische Änderungen im Mietrecht: Eine Mietpreisbremse bei Altverträgen und ein Verbot von Mieterhöhungen bei Neuvermietungen ohne Sanierung. Die Gelder für Ökologische Sanierungen müssen erhöht werden, Mieter und Mieterinnen dürfen nicht die leidtragenden von ökologischer Sanierung sein. Hier dürfen Energiewende und Sozialpolitik nicht gegeneinander ausgespielt werden!"

Anprechpartner:

Ben Seel:

Projektkoordinator im Bundesvorstand von Campusgruen, E-Mail: ben.seel@campusgruen.de, Tel: 0151-17366 151

Anne Ramstorf:

Pressekoordinatorin im Bundesvorstand von Campusgrün, E-Mail: anne.ramstorf@campusgruen.de

Links:

Homepage des Bündnisses: studis-gegen-wohnungsnot.de

Facebook-Seite des Bündnisses: facebook.com/StudisgegenWohnungsnot

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