BAföG rauf!

14.02.2007: Der Bundesvorstand von Campusgrün und der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND erklären anlässlich des BAföG-Berichts der Bundesregierung und der 22. Novellierung des BAföGs gemeinsam:

"Seit langem setzen sich die GRÜNE JUGEND und die grün-alternativen Hochschulgruppen für eine Verbesserung der Lebensbedingungen für Studierende mit schwachem finanziellen Hintergrund ein. Die Arbeit der schwarz-roten Koalition auf diesem Gebiet kann da bisher nur enttäuschen: Im aktuellen BAföG-Bericht wird sehr deutlich, dass diese Gruppe von Studierenden seit 2001 kontinuierlich schlechter gestellt wird. Dem selbst gesteckten Ziel, die AkademikerInnenquote eines Jahrgangs auf 40 Prozent zu heben, kommen Schavan und Co. keinen Schritt näher.

Es ist enttäuschend, dass viel Arbeit des Ministeriums in eine 22. Änderung des Gesetzes gesteckt wurde, die im Endeffekt höchstens kleine Fortschritte mit sich bringt. Der Bundesvorstand von Campusgrün hat hierzu eine ausführliche Stellungnahme verabschiedet, die die einzelnen Änderungen kritisch beleuchtet.

www.campusgruen.de

Die große Koalition muss mit den großen Mehrheiten, die sie im Bundestag hat, endlich dafür sorgen, dass Ausbildungsförderung elternunabhängig und damit für alle betrieben wird, statt sich in bürokratischem Kleinklein zu verlieren. Solange hierzu die politische Kraft fehlt, muss das mindeste eine Erhöhung der Bedarfssätze sein, wie sie unter anderem vom Deutschen Studentenwerk seit längerem gefordert wird. Deshalb hat die GRÜNE JUGEND gemeinsam mit den Jusos und dem "freien zusammenschluss von StudentInnenschaften" (fzs) die Kampagne "BAföG rauf!" ins Leben gerufen, zu deren Unterzeichnung auch Campusgrün aufruft.

www.bafoeg-rauf.de

Die Vorstände beider Verbände rufen dazu auf, auf die Herausforderungen der Zukunft mit Investitionen in Bildung zu reagieren und nicht mit dem Rotstift am Etat die Chancen der Zukunft zu verbauen!"

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