Newsletter April 2004

23.04.2004: Themen: 8. Mitgliederversammlung in Hamburg, neuer Vorstand, Jahresplanung des BGAHG und Aktuelles aus den Mitgliedsgruppen


                                                                                                                                        • Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen
                                                                                                                                          Newsletter April 2004

Themen:

  1. 8. Mitgliederversammlung in Hamburg - Ergebnisse
  2. 8-facher motiviert - der neue BGAHG Vorstand
  3. Nicht konsensfähig - BAG Wissenschafts-, Hochschul- und
  4. Technologiepolitik lehnt Studienkonten ab
  5. Leuchtturm im Gebührenmeer
  6. Von Öko bis Finanzen - Jahresplanung des BGAHG
  7. Aktuelles aus den Mitgliedsgruppen
  8. - Grün setzt sich durch - Wahlergebnisse aus Karlsruhe, Berlin (HU, FU), Hamburg, Gießen, FFM, ...?- Grüne treibende hochschul-politische Kraft in Mainz - Universität des Saarlands: Grüne Hochschulgruppe in Gründung - Fair für alle - Produkte aus fairem Handel auf dem Vormarsch (Beispiele Karlsruhe und Münster)- Die Uni wird mobil - GHG-Paderborn arbeitet an Mobilitätskonzept - Größte Hochschule NRW's wird bunter - GHG Köln in Gründung

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8. Mitgliederversammlung in Hamburg - Die Ergebnisse

Halbjährlich ruft das Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen seine Mitglieder bundesweit zur Mitgliederversammlung. So geschehen am 13. und 14. Dezember 2003 nach Hamburg und ... Mitgliedsgruppen kamen. Damit war die MV so gut besucht, wie schon lange nicht mehr. Bestimmend war die Diskussion um eine Positionierung des Bündnisses zum Thema Studienfinanzierung. In teilweise kontroverser aber immer konstruktiver Debatte verabschiedeten die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit einen Leitantrag, der eine grundsätzlich steuerfinanzierte Bildung fordert und sich gegen jede Form von Studiengebühren ausspricht. Das Papier soll die Position des BGAHG unterstreichen und an Politiker aller Parteien appellieren. Das vollständige Positionspapier findet ihr hier auf der Homepage. Weitere wichtige Themen waren die Neuwahlen des Vorstands sowie der weitere Status bei Bündnis 90/Die Grünen sowie die Jahresplanung für Seminare und Veranstaltungen. Die Mitgliedsgruppen wählten einen neuen 8-köpfigen Vorstand, wobei Esther Maria Wisskirchen (Bamberg) und Christian Beck (Berlin) zum neuen SprecherInnen-Duo gewählt wurden. Die komplette Vorstellung des neuen Vorstands findet ihr noch in diesem Newsletter. Die 8. Mitgliederversammlung schloß am Sonntag mit einer positiven Aufbruchstimmung und der Gewissheit, dass das BGAHG wieder neuen Schwung bekommen hat.

Mehr Informationen auf www.campusgruen.de

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8-fach motiviert - der neue BGAHG-Vorstand

  • Esther M. Wisskirchen (Sprecherin)

Geboren ist Esther in Köln, sozialisiert in Kassel, und jetzt studiert sie in Bamberg Politikwissenschaft. Tja, und man könnte sogar sagen: Inzwischen ist sie eine glückliche Wahl-Bambergerin. Alle Wege führen nach Rom, und so wird auch sie im Herbst zum studieren für ein Jahr in diese wundervolle Stadt gehen um danach mit neuem Schwung neue Dinge anzupacken. Ab diesem Semester sitzt sie außerdem für die Grüne Hochschulgruppe im Studentischen Konvent (StuPa) ihrer Uni und hat mit ihrer HSG schon einige Pläne geschmiedet. Auch wenn sie zur Zeit schwer mit Uni-Stress zu kämpfen hat, versucht sie sich nebenbei bei einem Verein, der sich dem Kulturaustausch zwischen Deutschland und Osteuropa widmet, zu engagieren.

  • Christian Beck (Sprecher)

Christian kommt ursprünglich aus dem umstrittenen Grenzgebiet zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen, also aus Mainz und Wiesbaden. In Mainz hat er sehr die konkrete Arbeit von Schülervertretungen gemocht. In der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz hat er sich als Sprecher im Wiederaufbau beteiligt. Aktiv war er dort seit 1999. Bei Bündnis 90/Die Grünen hat er sich seit 1998 in Mainz und in LAGen zu Bildung, Wirtschaft, Homo-Politik und - als Mitgründer - zu Drogen engagiert.

Seit 2002 studiert Christian in Berlin Politik an der Freien Universität. Seine politischen Themen sind vor allem die Hochschulpolitik, die Europa- und Außenpolitik sowie die Gleichberechtigung aller sexuellen Identitäten. Neben seiner Sprecherfunktion beim Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen ist er auch Delegierter in die Bundesarbeitsgemeinschaften Frieden und Internationales, Wissenschaft / Hochschule / Technologiepolitik sowie Schwulenpolitik, Sprecher des Hochschulbereichs Berlin und Mitglied des Studierendenparlaments der FU. Im BGAHG-Vorstand ist er Ansprechpartner besonders für Berlin, Bremen und Hessen. Erreichbar ist er unter chr.beck@campusgruen.de

Einladen lässt sich Christian am liebsten zum Tanzen und zu schwarzhumorigen Filmen oder Theaterstücken. Geld dafür verdient er sich als Bundestagsabgeordnetenmitarbeiter.

  • Rene Wendt (Schatzmeister)

René Wendt ist 22 und seit dem Frühjahr 2003 der Schatzmeister dieses kleinen, netten Verbandes. Wenn er sich nicht gerade um unsere marode Finanzlage kümmern darf, studiert er Jura an der Uni Potsdam. Zuvor hat er bereits vier Semester Politikwissenschaft am OSI der FU Berlin genossen. In seiner Berliner Studienzeit hat er auch bei der Reanimierung der dortigen GHG mitgewirkt und einen intensiven Einblick in den (besonders) linkssektirerischen Mikrokosmus der Berliner Studierendenschaft bekommen.

Ursprünglich kommt er aus Sachsen-Anhalt, wo er im bündnisgrünen Landesvorstand und im Bundesvorstand der Grünen Jugend aktiv war. Hochschulpolitisch interessieren ihn besonders Fragen der inneruniversitären Demokratie/studentischen Mit- und Selbstbestimmung, der universitäre Datenschutz und die Evergreendebatte um die Hochschulfinanzierung.

  • Jan Angerstein (Beisitzer)

Jan Angerstein stammt eigentlich aus Lünen in NRW und studiert in Ulm Wirtschaftswissenschaften. Er vertritt dort die Hochschulgruppe unigruen im Studentenparlament. Sein besonderes Interesse gilt den Themen Energieeinsparung an der Uni und umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Als Koordinator ist er zusammen mit Susanne Riedel zuständig für die Mitgliedsgruppen aus den Bundesländern Baden Württemberg und Thüringen.

  • Andreas Bahr (Beisitzer)

Der gebürtige Berliner studiert zur Zeit in Paderborn Informatik und ist dort Vorsitzender der Grünen Hochschulgruppe. Er ist seit 2003 für das BGAHG bereits im Bündnis für Politik- und Meinungsfreiheit (PM) aktiv. Er sieht die Schwerpunkte seiner Vorstandstätigkeit in den Bereichen Hochschulreform, Pressearbeit und interne Verbandskommunikation. Er ist als Koordinator zuständig für die Mitgliedsgruppen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

  • Gunther Heinisch (Beisitzer)

Gunther Heinsich ist Sprecher von CampusGrün an der Uni Mainz. Dem neu gebildeten Hochschulrat der Universität gehört er als Gründungsmitgied an. Zudem arbeitet er als einer der Sprecher der Studierenden in der GEW Rheinland-Pfalz. Inhaltliche Schwerpunkte liegen bei der Vernetzung mit gesellschaftlichen Gruppen, Arbeit gegen den "Master-NC", kritischen Stellungnahmen zu Elitekonzepten, Humankapitaltheorien und Studiengebührenmodellen.

  • Susanne Riedel (Beisitzerin)

Susanne Riedel ist 23 Jahre alt und studiert in Karlsruhe im 5. Semester Geoökologie. Seit Dezember ist sie als Beisitzerin im Bundesvorstand. Ihre "grüne" Geschichte begann 1995 in der Jugendorganisation Bund Naturschutz Bayern, wo sie sich auf Bezirks- und Landesebene bei diversen Aktionen engagierte. Seit zwei Jahren ist sie Mitglied der GHG Karlsruhe. Im Bundesvorstand ist sie zuständig für die Betreuung der Gruppen aus Thüringen und Baden-Württemberg. Außerdem beschäftigen sie die Themen Frauen und Ökologie an der Uni. Wenn neben dem politischen Engagement Zeit bleibt hängt sie kletternd an Felsen herum oder spielt Gitarre.

  • Christoph Weyl (Beisitzer)

Christoph Weyl kommt aus Hamburg und wie so viele dort (über 60.000) studiert er in dieser wunderbaren Stadt, kommt jedoch eigentlich aus Heidelberg. In der grünen Hochschulgruppe ist er mittlerweile schon fast 3 Jahre. Augenblicklich wird dort versucht die Erhebung von Studiengebühren möglichst zu verhindern - was allerdings bei einer absoluten Mehrheit der CDU ein nicht so ganz einfaches Anliegen ist. So feiern sie jede durchgesetzte Ausnahmeregelung ohne das eigentliche Ziel- das "Hochschulmodernisierungsgesetz" wieder rückgängig zu machen - zu verlieren. Die Mitarbeit im BGAHG ergänzt sich für Christoph dabei. Verfolgt doch der Vorstand auch die Geschehnisse in der Bundespolitik und den Bundesparteien bezüglich der Einführung von Studiengebühren und der Gestaltung von Bildungsfinanzierung.

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Nicht konsensfähig - BAG Wissenschafts-, Hochschul- und Technologiepolitik lehnt Studienkonten ab

So klar wie nie zuvor hat die zuständige BAG im Februar den grünen Grundsatz der Gebührenfreiheit des Studiums bekräftigt. Allerdings fiel der Beschluss nach langer Debatte bei zwei vorliegenden Entwürfen und vielen Einzelanträgen knapp aus. Die Partei-interne Debatte zu den Themen Studien- und Hochschulfinanzierung bei Bündnis90/Die Grünen geht vorerst trotzdem weiter. Am 27./28. Februar 2004 befasste sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschafts-, Hochschul- und Technologiepolitik mit dem Thema. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschlossen ein Positionspapier, welches sich mit den Themen Hochschulstrukturreform, Studienfinanzierung sowie Studiengebühren und Nachfrageorientierung befasst. Die Kernpunkte des Papiers sind die Forderung nach höheren Finanzmitteln für den Bildungsbereich (Einkommenssteuer, Erbschaftssteuer, Goldreserven), die Ablehnung von Studiengebühren und finanzieller Eigenbeteiligung der Studierenden, die Einführung eines elternunabhängigen Ausbildungsfinanzierungssystems als Alternative zum BAFöG sowie die Forderung nach mehr Hochschulautonomie, neuen Lehrformen und attraktiveren Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Zum Thema Studienkonten und Nachfrageorientierung sind seit einiger Zeit zwei konträre Positionen innerhalb der Partei vorzufinden, die sich auch auf der Sitzung der BAG nicht vereinen ließen. Eine Position, die auch durch das BGHAG unterstützt wurde, zeigt auf, dass Kontenmodelle nur zu einem unvertretbar hohen Verwaltungsaufwand führen und die weitgehende Ökonomisierung der Studiensituation zur Folge haben. Zudem wird hierbei der einseitige Druck auf die Studierenden kritisiert und die Wirksamkeit und Zweckmäßigkeit angezweifelt. Die Unterstützerinnen und Unterstützer dieser Position lehnen Studienkonten prinzipiell ab. Die Gegenposition befürwortet die Studienkonten, da diese den Einfluss der Studierenden auf die Lehrqualität steigerten. Die Befürworterinnen und Befürworter knüpfen dies jedoch an bestimmte Bedingungen, die sich im Wesentlichen um die soziale Verträglichkeit drehen. In der Abstimmung zu beiden Positionen erzielten die Studienkontengegnerinnen und -gegner einen Erfolg. 14 Delegierte stimmten für die Position 1 - gegen Studienkonten- und 13 Delegierte stimmten für Position 2 - für Studienkonten. Dies ist ein Signal in die Partei hinein, dass das Studienkontenmodell, wie es vor allem aus NRW immer wieder favorisiert wird, keineswegs konsensfähig ist. Das Studienkontenmodell ist keine grüne Position, das wurde durch den Beschluss der BAG deutlich. Es geht jetzt darum, diese Position in Partei und Öffentlichkeit zu tragen, um den dissonant-vielstimmigen Gebühren-Chor zur Ruhe zu bringen.

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Leuchtturm im Gebührenmeer

Der Landesausschuss von Bündnis 90/Die Grünen Berlin hat am 21. April in einem Antrag klar die Gebührenfreiheit des Studiums als Forderung bekräftigt - und zwar ausdrücklich auch als Ablehnung von Studienkonten und Langzeitgebühren. Statt einer Debatte vor allem um den finanziellen Rahmen fordert der Beschluss die Orientierung an vier Zielen: bessere Lehre, mehr Studierende, wirkliche Demokratisierung und Öffnung gegenüber der Gesellschaft. Der Antrag war ausdrücklich als Statement in Richtung Länderrat der Bundes-Grünen gemeint. Für das relativ kleine Gremium wird gerade ein Antrag durch des Partei-Bundesvorstand vorbereitet, der wahrscheinlich die Prüfung von Gebührenmodellen empfehlen wird. Immer mehr Landesverbände der Grünen deuten ebenfalls mit Beschlüssen oder Diskussionen in diese Richtung.

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Von Öko bis Finanzen - die Jahresplanung des BGAHG

Das Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen veranstaltet auch in diesem Jahr wieder einige Seminare zu unterschiedlichen "grünen" Themen. Zu jedem Seminar gibt es rechtzeitig vorher gesonderte Einladungen. Wer Interesse hat, sich als Dozent, mit einem Workshop oder anderweitig bei einem der Themen einzubringen, kann sich an den BGAHG-Vorstand wenden. Neue, interessante Ideen für Seminarthemen sind dort ebenfalls herzlich willkommen.

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Aktuelles aus den Mitgliedsgruppen

In diesem Monat berichten wir aus den Regionen Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Natürlich erhebt dieser Bericht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn es in Eurer Hochschulgruppe interessantes zu berichten gibt, dann schreibt uns (andibahr@yahoo.de) und wir veröffentlichen Eure Story im nächsten BGAHG-Newsletter.

Grüne in Mainz hochschulpolitisch treibende Kraft

Bei den Senatswahlen an der Uni Mainz konnte die Hochschulgruppe CampusGrün erstmals zwei der sieben Senatsmitglieder stellen. Der neu gewählte Senat nimmt seine Arbeit im Sommersemester auf. Als stärkste Gruppe im Studierendenparlament konnte CampusGrün überdies erfolgreich das einzige studentische Mitglied im neu gebildeten Hochschulrat stellen. Gunther Heinisch erhielt dafür im Senat der Uni die erforderliche 2/3-Mehrheit.

Obwohl CampusGrün sich an der Uni Mainz in der Opposition zu einem Schwarz-rot-gelben AStA befindet, ist die Gruppe bei der Arbeit gegen das Rheinland-Pfälzische Gebührenmodell (Studienkonten) treibende Kraft. Eine von CampusGrün entworfene Stellungnahme zu Zöllners Studienkonten wurde vom Studierendenparlament einstimmig beschlossen. Auch für die Positionierung des Senats der Universität wurden so entscheidende Impulse gesetzt. Überdies fanden viele Elemente der grünen Vorlage Eingang in die Positionierung des GEW-Landesverbands. Die Ablehnung der Studienkonten wird hierbei keineswegs aufgegeben, vielmehr soll in der Debatte um die konkrete Ausgestaltung aufgezeigt werden, wo besondere soziale Härten und erhebliche Abweichungen von den angekündigten Regelungen auszumachen sind.

Universität des Saarlands: Grüne Hochschulgruppe in Gründung

An der Universität des Saarlands gibt es Bestrebungen zur Neugründung einer grünen Hochschulgruppe. Auf Anregung des BGAHG in Zusammenarbeit mit der GJ Saarland wird in der vorlesungsfreien Zeit eine Hochschulgruppengründung vorbereitet. Erste Gründungsmitglieder konnten bereits ausgemacht werden. Die eigentliche Gründung der Hochschulgruppe soll zum Beginn des Sommersemesters erfolgen.

Fair für alle - Produkte aus fairem Handel auf dem Vormarsch

Die grüne Hochschulgruppe Karlsruhe wird sich im Sommersemester beim Studentenwerk Karlsruhe dafür einsetzen Produkte aus fairem Handel, wie Kaffee, Tee und Schokoriegel in den Cafeten anzubieten. Dies wird unserer Meinung nach, im Gegensatz zur Einführung von Komponenten aus biologischem Anbau in der Mensa, für das Studentenwerk ohne großen finanziellen, personellen oder sonstigen Mehraufwand machbar sein. Wir hoffen dabei auf die Unterstützung des Regionalbetreuers von gepa, der Erfahrung mit derartigen Projekten hat. Mit der Einführung durch das Studentenwerk ist der Erfolg jedoch nicht garantiert; ein weiterer Schritt ist, den Studierenden das Angebot durch Aktionen bekannt und attraktiv zu machen. Für nähere Informationen bzw. Erfahrungsaustausch: info@quappe.org

Die Uni wird mobil - GHG-Paderborn arbeitet an Mobilitätskonzept

Die Uni Paderborn platzt aus allen Nähten. Nicht nur die Kapazitäten der Hochschule sind ausgereizt, auch die vielfältigen Mobilitätsformen stoßen an ihre Grenzen. Überfüllte Busse, fehlende Parkplatze, nicht existente Fahrradwege und eine nur unzureichende Erreichbarkeit aus dem Umland verlangen von den Studierenden die Überwindung zusätzlicher Hindernissen im Studienalltag. Das soll sich in Zukunft ändern: die GHG Paderborn hat im Wintersemester zusammen mit dem AStA begonnen, ein Mobilitätskonzept für die Universitätsstadt zu erarbeiten. Ausgehend von einer gründlichen Analyse der aktuellen Ist-Situation werden Verbesserungen erarbeitet. Im Zentrum des Konzepts soll die bessere Vernetzung und die parallele Existenz vieler Verkehrsmittel stehen. Im Herbst 2004 soll das fertige Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Kontakt: mail@ghg-paderborn.de

Größte Hochschule NRW's wird bunter - GHG Köln in Gründung

62.152 Studierende im vergangenen Wintersemester, davon 7.856 Neueinschreibungen - die Universität Köln ist einer der größten Hochschulstandorte in Nordrhein-Westfalen. Erstaunlich aber wahr, bisher gab es dort keine Grüne Hochschulgruppe. Das soll sich in Kürze enden. BGAHG, Grüne Jugend und einige engagierte Studierende haben sich zum Ziel gesetzt, die GHG Köln zu gründen. Man kann also gespannt sein, was es aus Köln demnächst Neues zu berichten gibt.

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Impressum

Herausgeber: Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen, c/o Bündnis 90/Die Grünen, Hessische Str. 10, 10115 Berlin Redaktion: Andreas Bahr, andibahr@zitmail.upb.de

Kontakt: www.campusgruen.de

Der Newsletter des BGAHG erscheint regelmäßig. Jede Mitgliedsgruppe bzw. alle Interessierten haben die Möglichkeit, hier Beiträge zu veröffentlichen. Der Vorstand des BGAHG behält sich vor, einzelne Beiträge zu kürzen oder über deren Veröffentlichung zu entscheiden. =====================================================

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