"Ohne Fundament wackelt auch der Leuchtturm!"

Anlässlich der 23. Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) appellieren der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) e.V. und Campusgrün an Bund und Länder, die Vielfalt der Hochschullandschaft nicht zugunsten von Spitzenforschung und Leuchtturmprojekten zu opfern.

Isabella Albert, Mitglied im Vorstand des fzs führt dazu aus: "Bevor wir uns überhaupt über Exzellenz und Spitzenforschung unterhalten, sollte eine auskömmliche Finanzierung des gesamten Hochschulsystems sichergestellt sein. Erst wenn das Fundament steht, lässt sich überhaupt über Dächer und Türmchen streiten. In der Hochschulfinanzierung klafft ein Milliardenloch. Angesichts dieser Tatsache ist und bleibt die Exzellenzinitiative ein Witz auf Kosten aller. Da hilft auch ein neuer Name nichts. Wir brauchen keine Exzellenzinitiative 2.0. Stattdessen muss sich der Bund endlich an einer soliden Grundfinanzierung aller Hochschulen beteiligen. Die Qualität der Lehre und die Interessen der Studierenden dürfen nicht auf der Strecke bleiben!" >> Kompletten Artikel lesen

HoGeSa am 26.10.2014 - ein Kommentar unserer Bundessprecherin Larissa

Der letzte Sonntag in Köln: Ein gewaltbereiter, größtenteils stark alkoholisierter Mob zusammengesetzt aus rechtsextremen Größen der Region, rechten Fußballfans, " besorgten Bürger*innen " und sogar vereinzelten Kurd*innen, die sich gegen den IS stellen, marschiert durch die Kölner Innenstadt.
 
Ein persönlicher Kommentar von Bundessprecherin Larissa Janz

Die Kundgebung der HoGeSa startet auf dem Breslauer Platz, ich bin auf der anderen Seite des Bahnhofs, auf der Gegenkundgebung, will mich gemeinsam mit anderen gegen das rassistische und nationalistische Gedankengut der Hools stellen. >> Kompletten Artikel lesen

" Studiengebühren sind keine Alternative zur staatlichen Hochschulfinanzierung"

Campusgrün tritt den von HRK, OECD und CHE erhobenen Forderungen nach der Wiedereinführung der Studiengebühren entschieden entgegen, denn Bildung darf nicht zur Ware verkommen.

Hierzu erklärt Ricarda Lang, Bundessprecherin von Campusgrün: "Bildung ist ein Menschenrecht, das jedem offen stehen muss, um Chancengleichheit unabhängig vom familiären und finanziellen Hintergrund zu gewährleisten. Die Selektion durch Studiengebühren und dem damit verbundenen Rückzug des Staates aus der Finanzierung des öffentlichen Bildungssystems darf nicht schon wieder Vorschub geleistet werden." Sie führt weiterhin aus: "Wir lehnen Studiengebühren weiterhin ab. Sie sind sozial ungerecht, halten viele potentielle Studierende von ihrem Studium ab und stehen damit entgegengesetzt zum Bestreben, den Anteil der Studierenden aus allen Gesellschaftsbereichen zu erhöhen. Studiengebühren sind kein geeignetes Mittel, um Bildung zu finanzieren - wir fordern mehr Verantwortung und Finanzierung von Bund und Ländern." Larissa Janz, Bundessprecherin von Campusgrün ergänzt: "Das System Studiengebühren ist gescheitert, nicht umsonst wurden die Gebühren wieder abgeschafft. Auch die nachgelagerten Studienstudiengebühren sind keine vernünftige Alternative, wie man in England in den letzten Jahren beobachten kann. Jegliche Arten von Bildungsgebühren fördern die soziale Selektion. Für HRK-Präsident Horst Hippler mögen 500 Euro im Semester zu verschmerzen sein, jedoch halten sie sozial Benachteiligte vom Studium ab." Der Campusgrün Bundesverband fordert daher ein sofortiges Ende dieser gefährlichen Diskussion und die staatliche Ausfinanzierung der Hochschullandschaft. >> Kompletten Artikel lesen

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