Nein zur Exzellenzinitiative - Ja zur Uni für alle

Konkret zur jetzt anstehenden dritten Förderrunde der Exzellenzinitiative (EI) kritisiert Campusgrün diehochschulfernen Analysen der sog. Imboden-Kommission, die vor allem eine Stärkung der Hochschulpräsidien fordert -um die Leuchtturmbildung auf Kosten breit aufgestellter Universitäten für alle, auch innerhalb der Hochschulen zu vertiefen. Wissenschaft funktioniert aber nur in Kooperationzwischen den Wissenschaftler*innen, in der Einheit von Lehre und Forschung und durch eine Augenhöhe zwischen Hochschullehrer*innen und Studierenden. Diese Ansprüche finden ihren Ausdruck in der demokratischen Gruppenuniversität, die gestärkt statt-wie gefordert-geschwächt werden muss.

Der sog. Imboden-Bericht stellt außerdem klar, was das Ziel der EI ist: Es ging niemals um einen irgendwie gearteten Wettbewerb zwischen den Hochschulen, sondern um das gezielte Aufpäppeln einiger weniger Universitäten in einer Hochschullandschaft, die von dauerhafter Unterfinanzierung gezeichnet ist. Das passierte in der Vergangenheit durch essentiell unterschiedliche Ausgangssituationen der Hochschulen, soll aber in Zukunft komplett abgeschafft werden. Anstelle des vermeintlichen Wettbewerbs der Zukunftskonzepte soll zukünftig einfach ein Ranking erstellt werden, nach welchem die Besten unmittelbar noch mehr Geld bekommen, um weiterhin Teil einer selbst referenziellen "Elite" zu sein und das nächste Mal auf ein Neues zu profitieren. >> Kompletten Artikel lesen

Klimaschutz des 21. Jahrhunderts an die Hochschulen bringen

Klima-und Umweltschutz sindzweider wichtigsten grünen Themen, auch an den Hochschulen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse der letzten Jahre und der daraus folgenden Prognosen machen deutlich, wie dringend dieseThemen, insbesondere der Klimaschutz, nun bearbeitet werden müssen. Die Beschlüsse von Paris wollen wir zum Anlass nehmen, um unsere Arbeit im Bundesverband und in den Mitgliedsgruppen zu intensivieren.

Klimakonferenz in Paris Vom 30.11. bis zum 12.12.2015 wurde in Paris das Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll verhandelt. Das sogenannte Parisabkommen sieht vor, dass die globale Erwärmung der Erde auf deutlich unter 2 °C zu begrenzen ist. Dies soll erreicht werden durch eine massive Reduktion der Treibhausgase, insbesondere Kohlenstoffdioxid (CO2).Auch Deutschland hat das Abkommen unterschrieben und steht nun zusammen mit seinen Nachbarstaaten der Europäischen Union in der Pflicht, es auch zu erfüllen. Für das Zwei-Grad-Klimaziel dürfte bei einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden Menschen jedes Individuum pro Jahr maximal 2,7 Tonnen CO2 ausstoßen. Aktuell sind wir in Deutschland mit knapp 11 Tonnen pro Jahr und Person hiervon weit entfernt. Die aktuell verfolgte Strategie, am kapitalistischen Wirtschaftssystem festzuhalten und der Versuch, Ressourcenverbrauch und Wirtschaftswachstum zu entkoppeln, kann dieses Ziel nicht erreichen. Aufgrund der Rebound-Effekte, die bisher jegliche Umweltentlastung durch Effizienzsteigerungen ins Gegenteil verkehrt haben, ist eine Politik gefragt, die den Rahmen für alternative Lebens-und Wirtschaftsweisenschafft. >> Kompletten Artikel lesen

Gegen jede Form von Ethnopluralismus

Campusgrün distanziert sich entschieden von ethnopluralistischen Äußerungen im Kontext der Debatte über Geflüchtete und erachtet diese als sozialdarwinistische, rassistische Manier, welche sich Ressentiments bedient, die mit unserem Menschenbild und nicht zuletzt auch wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht vereinbar sind.

Das Prinzip des Ethnopluralismus wurde von der sog. "Neuen Rechten"begründet, welche intellektuelle Vordenker des Rechtsextremismus sind. Diese versuchen,rassistische Inhalte wiedermehrheitsfähig zu machen, ohne diese direkt in Verbindung mit nationalsozialistischem Gedankengutzu bringen. Das ethnopluralistische Konzept geht davon aus, dass jedes "Volk"dann am glücklichsten und stärksten sei, wenn es in seinem "angestammten Territorium"verbliebe. So soll eine multikulturelle Gesellschaft verhindert werden. >> Kompletten Artikel lesen

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