BAföG-Reform: Nicht viel und viel zu spät

Heute wurden auf einer Pressekonferenz die Eckpunkte zur bevorstehenden BAföG-Novellierung der Bundesregierung angekündigt.

Ricarda Lang, Bundessprecherin von Campusgrün, sagt dazu: "Grundsätzlich begrüßen wir die Eckpunkte zur Novellierung, da sie das BAföG besser an die Lebensrealität der Studierenden anpassen. So sind die angekündigte Erhöhung der Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge um 7% seit Jahren notwendig. Aber die einmalige Erhöhung der Bedarfssätze genügt bei weitem nicht, um eine soziale Öffnung der Hochschulen zu gewährleisten. Für uns ist unverständlich, dass die Novellierung erst zum Wintersemester 2016/2017 in Kraft treten soll. So wird eine ganze Generation von Studierenden ausgelassen, die weiterhin um die Finanzierbarkeit ihres Studiums bangen muss. Vom Ziel der sozialen Gerechtigkeit und Chancengleichheit an Hochschulen ist die Bundesregierung mit dieser BAföG-Novellierung noch weit entfernt. Wir fordern eine wirklich gerechte Novellierung. Dafür brauchen wir ein elternunabhängiges BAföG mit einem automatischen Inflationsausgleich und einer bedarfsdeckenden Aufstockung der Bedarfssätze." >> Kompletten Artikel lesen

Kooperationsverbot: Kann denn nicht ein einziges Mal jemand an die Bildung denken?

Anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses des Gesetzentwurfs zur Änderung des Artikels 91b des Grundgesetzes erklärt Philipp Bläß, Bundessprecher von Campusgrün: >> Kompletten Artikel lesen

Gemeinsam mit Protestierenden für ein besseres Bildungssystem!

Campusgrün und die Grüne Jugend unterstützen die heutigen regionalen Demonstrationen im Rahmen des Bildungsstreiks 2014 und fordern ein ausfinanziertes, gerechtes und demokratisches Bildungssystem.

"Heute am 25. Juni gingen in Leipzig, Wiesbaden, Köln und Rostock tausende Studierende, Schüler*innen und Beschäftigte im Bildungssystem auf die Straße um gegen die Unterfinanzierung des Bildungssystems zu protestieren.", betont Ricarda Lang, Bundessprecherin von CAMPUSGRÜN. "Diese Demonstrationen zeigen, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Unsere sowieso schon unterfinanzierten Hochschulen sehen sich durch drohende Kürzungen in ihrer Existenz bedroht. Überfüllte Hörsäle, prekäre Arbeitsverhältnisse und die steigende Drittmittelabhängigkeit der Hochschulen sind jedoch kein hinnehmbarer Zustand. Sowohl Bund als auch Länder müssen endlich die Verantwortung für die Ausfinanzierung des Bildungssystems übernehmen. Deshalb fordern wir gemeinsam mit den Protestierenden eine Abschaffung des Kooperationsverbotes ohne Ausnahmen für alle Bildungsbereiche." >> Kompletten Artikel lesen

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