Mit Sicherheit gut forschen - Ein neuer Vertrag mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs

Am 24.04.2015 veranstaltete die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen ein öffentliches Fachgespräch zum Thema "Mit Sicherheit gut forschen - Ein neuer Vertrag mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs", unter anderem mit Kai Gehring, Sprecher für Wissenschaft, Hochschule und Forschung. An diesem Fachgespräch nahmen auch zwei Vertreter*innen von Campusgrün teil. Es gab einen angeregten Austausch über die derzeitige Situation und vor allem die Probleme des wissenschaftlichen Nachwuchses. Als Fazit bleibt für uns: Bei dem Status quo kann es nicht bleiben - die Arbeitsbedingungen und Zukunftsaussichten des wissenschaftlichen Nachwuchs müssen drastisch verbessert werden, damit unser wissenschaftlicher Betrieb funktionsfähig bleibt. Im Folgenden ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung von Kai Gehring.

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Lernfabriken meutern: Bundesweites Bündnistreffen am 9./10. Mai in Hannover

Campusgrün unterstützt folgenden Aufruf "Lernfabriken Meutern" zum Bündnistreffem am kommenden Wochenende in Hannover.

Liebe Aktive,

(Hoch)Schule bleibt nicht, wie sie ist! Im Sommersemester 2015 werden wir alle Lernfabriken meutern. Wir nehmen die sozialen Ausschlüsse, die undemokratischen Verhältnisse und prekären Arbeitsbedingungen im deutschen Bildungswesen nicht weiter hin. Für freie Bildung! Für eine andere Gesellschaft! >> Kompletten Artikel lesen

Wankas BAföG-Verständnis geht vollkommen an der Realität vorbei!

Bildungsministerin Wanka hat sich gegen eine jährliche, automatische Erhöhung der BAföG-Sätze ausgesprochen, da diese an der Lebensrealität der Studierenden vorbei gehe. Diese Weigerung kritisiert Campusgrün stark.

Ricarda Lang, Bundessprecherin von Campusgrün, dazu: "Was hier an der Realität vorbeigeht ist die Aussage von Ministerin Wanka. Wenn die Preisentwicklung nicht in einer dynamischen Anpassung der Bedarfssätze aufgefangen wird, können diese auch nicht bedarfsdeckend sein. Die von Ministerin Wanka in die Wege geleitete einmalige Erhöhung der BAföG-Sätze tritt erst Ende 2016 in Kraft. Bis zu diesem Zeitpunkt sitzt eine ganze Generation von Studierenden auf dem Trockenen. Nun ist damit zu rechnen, dass uns nach 2016 wieder eine jahrelange Phase ohne eine weitere Erhöhung erwartet. Wenn das BAföG jedoch nicht an die Lebensrealität der Studierenden angepasst wird, kann es seine Funktion, mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen, nict erfüllen. Der Unterschied, den Ministerin Wanka hier zwischen Durchschnittsverdiener*innen und BAföG-Empfänger*innen macht, ist für uns nicht nachvollziehbar. Auch zweitere sind von Preissteigerungen und Inflationsentwicklungen betroffen. Deshalb fordern wir nach wie vor eine automatische, jährliche Anpassung der BAföG-Sätze. Die Aussage von Ministerin Wanke zeugt von großer Unwissenheit über die Lebensrealität von Studierenden!" >> Kompletten Artikel lesen

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