Campusgrün fordert Anpassung der BAföG-Förderung!

BAföG-Förderungsquote sinkt trotz ansteigender Lebensunterhaltungskosten

Im neuen BAföG-Bericht der Bundesregierung zeichnet sich das ab, was für viele Studierende schon bittere Realität ist: Trotz steigender Zahlen von Studierenden sank die Förderquote im vergangenen Jahr auf 22,1 Prozent, der seit 2011 anhaltende Abwärtstrend der Förderungszahlen geht damit weiter. Gleichzeitig genügt der Anstieg der Förderungsbeträge nicht den Lebensunterhaltungskosten, vor allem aufgrund der drastisch steigenden Wohnkosten an den Hochschulstandorten, wie schon diverse Studien u.a. des Deutschen Studentenwerks gezeigt haben.

Künftige Bundesregierung muss Förderung an studentische Lebensrealität anpassen!

Es ist offensichtlich, dass die BAföG-Reform von 2014 nur marginale Nachbesserungen der BAföG Förderung mit sich gebracht hat, die jedoch bei weitem nicht ausreichen. "Die Fördersätze, Freibeträge und Wohnpauschale sollten regelmäßig an steigende Lebensunterhaltungskosten der Studierenden entsprechend angepasst werden. Es darf nicht sein, dass Studierende neben ihres Studiums aufgrund finanzieller Schwierigkeiten zum Arbeiten gezwungen werden", betont Anika Schmütz, Bundessprecherin von Campusgrün. "Die momentane Entwicklung wird dem Anspruch der Chancengerechtigkeit innerhalb des Studiums und beim Zugang zu Bildung nicht gerecht, eine soziale Novellierung des BAföG muss daher auf die Prioritätenliste der zukünftigen Bundesregierung gesetzt werden", ergänzt Danny Behrendt, Bundessprecher von Campusgrün.

Den gesamten Bericht zum Nachlesen findet ihr unter www.bmbf.de/files/21%20bafoeg%20bericht.pdf

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