Schnell anmelden: Seminare "Divestment" und "Antisemitismus"

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Campusgrün Bildungswerk in Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulgruppen und mit der Finanzierung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verschiedene Seminare. >> Kompletten Artikel lesen

Fridays for future: Tausende Schüler*innen und Studierende streiken für Klimagerechtigkeit - das ist erst der Anfang!

Seit Dezember 2018 streiken auch in Deutschland regelmäßig am Freitag tausende Schüler*innen und Studierende für einen früheren Kohleausstieg und die Einbindung junger Menschen in die Klimaschutzpolitik. Wir solidarisieren uns mit der Bewegung und sind überzeugt: Die Streiks sind erst der Anfang! Eine lebenswerte Zukunft kann nur durch das Mitwirken aller - und so auch uns als "junger Generation" - gelingen.

Die Streiks sind sinnvoll, um endlich die notwendige Aufmerksamkeit auf die verfehlte Klimapolitik der letzten Jahrzehnte zu lenken. Es muss klar gemacht werden, dass der Klimawandel eine Schicksalsfrage und die Folge der Ausbeutung von Mensch und Natur ist. Damnach darf der Fokus bei seiner Bekämpfung nicht auf unternehmerischen Profitinteressen liegen. Nicht der Klimaschutz muss sich nicht dem konkurrenzhaften Wettbewerb anpassen. Vielmehr muss die Wirtschaft sich verstärkt an der Klimaschutzpolitik - und damit am Gemeinwohl orientiert - ausrichten. Externalisierte Folgeschäden der Kohleindustrie für Mensch und Natur sind schon jetzt viel zu hoch und werden im Laufe der Klimakrise dramatisch ansteigen und vor allem die ökonomisch Schwächsten treffen. Es muss daher endlich gesellschaftlich darüber diskutiert werden, wie alle Betroffene des Klima- und Strukturwandels unterstützt und wie soziale und ökologische Bedingungen zur Teilhabe aller Gesellschaftsmitglieder durch die Politik geschaffen werden können. >> Kompletten Artikel lesen

Solidarität mit den Studierendenprotesten in Albanien

Seit Anfang Dezember letzten Jahres finden in Albanien kontinuierlich und mit hoher Beteiligung landesweite Studierendenproteste statt. Sie fordern die Ausfinanzierung von Hochschule und Wohnraum. Wir unterstützen die Bewegung #mestudentet!

Albanien hat (nach Syrien) die zweithöchsten Auswanderungszahlen von Jugendlichen aufgrund von fehlenden Berufsperspektiven und Bildungsmöglichkeiten. Wegen unzureichender öffentlicher Finanzierung sind die Studienbedingungen geradezu erschreckend: die Wohnheime schimmeln, die Bibliotheken stehen leer, die Studiengebühren sind unbezahlbar. Diese und die ohnehin schon dreiste, kostenpflichtige Anmeldung zu Nachprüfungen wurden nun drastisch erhöht, studentische Selbst - und Mitbestimmung wurden durch Hochschulgesetzgebung und fehlende ökonomische Absicherung nahezu unmöglich gemacht. Auch ist nicht transparent, wieviel finanzielle Mittel die Universitäten von der Stadt bekommen - dass diese nicht ausreichen und stattdessen den Eliten des Landes zu Gute kommen, ist jedoch offensichtlich. So sorgt das korrupte Regierungssystem unter Premierminister Edi Rama schon länger für Empörung, welches 10 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistungen an Großkonzerne vergibt. >> Kompletten Artikel lesen

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